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6 Wochen später

6 Wochen sind nun schon vergangen und die Welt sieht schon ein wenig besser aus. Ich kann zwar noch nichts superhartes beissen, aber das macht ja nichts. Als Belohnung für mich selbst und weil ich auch wieder arbeiten gehen konnte gab es erstmal ein Mc Donalds Experiment.

Mc Donalds

Und was soll ich sagen? Es war zwar anstrengend, aber es war wundervoll. Pommes und Chicken Nuggets waren weich genug dass ich es hingekriegt habe. Ich war mir zwar unsicher wie mein Magen es finden würde aber der war auch hellauf begeistert. Das hat mich ziemlich zuversichtlich gestimmt, von jetzt an mehr feste Nahrung zu mir nehmen zu können. Und genau das habe ich dann auch ausprobiert. Grundsätzlich lässt sich sagen: Eigentlich konnte und durfte ich schon alles was nicht "hart" ist essen. Und mit hart meine ich Sachen die tatsächlich Kraft brauchen um sie zu zerbeissen, wie z.B. eine krosse Schweinekruste. Dinge wie ein Steak gingen zwar, wären aber anstrengend zu kauen gewesen, und zusätzlich hat man ja immer noch die Zahnspange drin. Diese Fleischfasern in der Zahnspange waren immer kein Spaß zu entfernen, daher denkt an die Reinigungs-Sticks* 🤣

Was die Schwellung anging war die schon sehr gut abgeklungen. Da ja oben und unten operiert wurde, war das einzige was noch wirklich geschwollen war der Bereich um die Nase. Das liegt wohl daran, weil die Oberlippe seeeeehr weit nach oben gezogen wird bei der OP. Hier seht ihr ein Bild von mir circa 5 Wochen nach der OP:


5 Wochen nach der
                    Kieferop

Man sieht die Partie rund um die Nase ist noch leicht dick, was sich auch noch ziemlich lange gezogen hat. Auch meine Oberlippe und vor allem das obere Zahnfleisch waren noch sehr taub. Ansonsten war ich grundsätzlich aber schon recht fit.


Die ersten Monate

Die ersten 6 Wochen waren bald vorbei und ich ging wieder arbeiten! Da ich damals schon einen IT Job hatte war das alles nicht so schlimm. Es war eine große Firma mit einer großen Kantine (und noch ohne Corona), dadurch war auch mittags die Essensauswahl so, dass ich immer etwas leicht zu essendes fand. Die Ärzte pochten noch darauf, in den ersten Monaten so gut es geht auf richtig harte Kost zu verzichten. Nachdem ich 6 Wochen lang nur aus dem Strohhalm gegessen hatte war dieser Deal ein leichtes. 🤣

Ansonsten hat man jede Woche leichte Verbesserungen gemerkt - allerdings merkte ich auch, wie mein Körper und vor allem mein Nacken sich an das neue Kauen gewöhnen mussten. Dies wurde wieder (zum Glück) physiotherapeutisch begleitet, was das Leben wieder ein bisschen einfacher machte. Die Therapeutin bat mich auch ansonsten darum, jeden Tag den Nacken warm zu halten. Falls ihr auch in diese Verlegenheit kommt, ich hatte dieses Wärmekissen* hier, dass ich jeden Abend auf den Nacken gelegt habe. Im Vergleich zu vorher war hier aber schon die schönere Zeit gekommen.

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